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Häufig gestellte Fragen

Muss bei einer Geburt ein Arzt oder eine Ärztin dabei sein? Nein. Eine Geburt kann ohne Arzt oder Ärztin stattfinden, jedoch nicht ohne Hebamme. In Deutschland besteht bei jeder Geburt die gesetzliche Hinzuziehungspflicht einer Hebamme.

 

Wer hilft nach einer ambulanten Geburt? Nach einer ambulanten Geburt werden Frau und Kind regelmäßig von einer Hebamme besucht. Sie beurteilt den Gesundheitszustand, hilft beim Stillen und gibt Hinweise zur Pflege des Säuglings. Bereits vor der Geburt sollte geklärt werden, wer in den ersten Tagen den Haushalt führt und ggf. die Geschwisterkinder versorgt.

 

Wie kommt die Frau unter der Geburt ohne Schmerzmittel aus?
Während des Geburtsvorbereitungskurses erlernen die Frau und gegebenenfalls ihr Partner hilfreiche Atem- und Massagetechniken. Während der Geburt darf die Frau alles tun, was ihr dabei hilft, mit den Wehen zurecht zu kommen. Die Hebammen unterstützen sie in ihrer aktiven Wehenarbeit und setzen bei Bedarf Massagen, Naturheilmittel und andere schmerzlindernde Verfahren ein.

 

Was ist das besondere in einem Geburtshaus? Das wichtigste Merkmal eines Geburtshauses ist die sogenannte 1:1 Betreuung. Die Frau wird von einer Hebamme betreut, die während und nach der Geburt nur für sie da ist. Ein weiteres Merkmal ist die freie Wahl der Gebärposition. Die Frau kann jede Position einnehmen, die ihr persönlich gut tut und die ihr dabei hilft, das Baby zu gebären. Viele Geburten in Geburtshäusern erfolgen in aufrechten Positionen und im Wasser. 

 

Wer darf bei der Geburt dabei sein?
In Geburtshäusern können neben dem Partner der Frau weitere Vertrauenspersonen zur Geburt mitgebracht werden. Auch Geschwisterkinder dürfen nach Absprache dabei sein, wenn für ihre Betreuung gesorgt ist.

 

Wie unterstützen Geburtshäuser das Stillen?
Die Hebamme richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Kindes. Sobald das Neugeborene nach der Geburt zeigt, dass es trinken möchte, wird es an die Brust der Mutter gelegt. Während des Wochenbetts erhält die Frau Ermutigung, praktische Tipps und Unterstützung beim Stillen. Noch Monate nach der Geburt kann die Frau sich bei Fragen oder Still-Problemen an ihr Geburtshaus wenden.

 

Kann eine Frau trotz Risikoschwangerschaft ihr Kind in einem Geburtshaus bekommen? Bei der Mehrzahl der schwangeren Frauen sind im Mutterpass eines oder mehrere Risiken verzeichnet. Nicht jedes dieser Risiken ist ein Ausschlussgrund für eine Geburt im Geburtshaus. Es ist sinnvoll, mit einer Geburtshaushebamme individuell abzuklären, ob das Baby trotz „Risikoschwangerschaft“ in einem Geburtshaus zur Welt kommen kann.

 

Wie schafft die Frau es, bereits wenige Stunden nach der Geburt nach Hause zu gehen? Nach der Geburt fühlen die meisten Frauen sich so fit, dass sie ohne Probleme mit dem Baby in ein Auto steigen und nach Hause gebracht werden können. Dort sollten sie sich in der ersten Zeit jedoch schonen können und von allen Haushaltspflichten entbunden werden.


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