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Geburtsstatistik

In den Geburtshäusern und außerklinischen Praxen Berlins und Potsdams kommen jährlich etwa eintausend Kinder zur Welt.

 

Bundesweit erlebten 90% der Erstgebärenden, die in Geburtshäusern betreut wurden, eine normale und spontane Geburt. Die außerklinische Geburtshilfe ist von dem Gedanken geleitet, nur dann in den Geburtsverlauf einzugreifen, wenn es medizinisch notwendig ist. Das zeigte sich deutlich an der niedrigen Dammschnittrate von 6,8 %. Die angebotenen Wahlmöglichkeiten in Geburtshäusern führten dazu, dass nur ein kleiner Teil der Geburten in Rückenlage erfolgte. 90% der Frauen bekamen das Kind in einer aufrechten Gebärposition.  

In 12,5 % aller Fälle war eine Verlegung der Frau vom Geburtshaus in die Klinik notwendig; der häufigste Grund hierfür war ein Stillstand in der Eröffnungsphase der Geburt. Nur bei 1% der Fälle musste die Verlegung in Eile erfolgen. Die Kaiserschnittrate bei den verlegten Frauen lag bei 4%.

 

Die große Mehrheit der Neugeborenen war gesund. 96,1% hatten nach einer Minute einen APGAR-Wert zwischen 7 und 10.

 

Die geburtshilflichen Daten wurden der Broschüre „Zu Hause und im Geburtshaus“ (2007), Hrsg. Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe e.V. (QUAG), entnommen.

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